Begleiteter Umgang

Wenn Eltern sich trennen, bedeutet dies eine enorme Belastung für sie und ihre Kinder. Es gibt Fälle, in denen beide Elternteile keinen Kontakt mehr zueinander haben wollen oder können. Für die Kinder ist es in der Regel aber wichtig, dass die gewachsenen familiären Beziehungen soweit als möglich erhalten bleiben. Deshalb können sich diese Kinder in den Räumen des Kinderschutzbundes, also an einem neutralen Ort, mit dem nicht mehr in der Familie lebenden Elternteil treffen.

Dieser „Begleitete Umgang“ ist gesetzlich verankert und wird meist vom Familiengericht oder Jugendamt angeordnet.

Begleitung

Unsere Fachkräfte betreuen diese Besuchskontakte und führen in regelmäßigen Abständen Beratungsgespräche mit beiden Elternteilen und den betroffenen Kindern. Ziel ist es, dass die getrennten Eltern langfristig selbst in der Lage sind, die Besuchstermine allein zu regeln.

Ein ähnliches, aber eigenständiges Angebot richtet sich an Pflegefamilien und Herkunftsfamilien von Pflegekindern: die Besuchsbegleitung. Auch hier ermöglicht der Kinderschutzbund Pflegekindern und Herkunftsfamilien einen Kontakt auf neutralem Boden.

Ansprechpartnerin:
Dipl.-Sozialarbeiterin (FH) Ingrid Treu-Pfeffer
treu-pfeffer@kinderschutzbund-aalen.de, Tel. 07361 / 68765

Informationen für Eltern und Kinder finden Sie z.B. unter www.trennungskind.de

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